
Blumen des Bösen
Der junge Student Giovanni kommt nach Padua, angeblich um zu studieren. Doch was ihn unwiderstehlich anzieht, ist der verhangene Garten des Professors Rappaccini: ein Dschungel aus exotischen, tödlichen Gewächsen, gezüchtet von einem Mann, dessen Ruf ebenso finster ist wie seine Wissenschaft. Giovanni verliebt sich in Beatriche, Rappaccinis schöne Tochter, die wie eine dunkle Blume in diesem giftigen Paradies erblüht. Sie ist der Preis seiner Forschung. Von Kindheit an hat der Professor seine eigene Tochter mit Pflanzengiften genährt, sie zur gefährlichsten Blume seines Gartens gemacht. Jetzt muss Giovanni wählen: Liebt er Beatriche genug, sie von ihrem eigenen Gift zu heilen - oder hat die Wissenschaft bereits alles Menschliche in ihr getötet? Hawthornes düstere Parabel über wissenschaftliche Hybris und die Korruption der Unschuld ist ein Albtraum in Prosa: schön, giftig und unvergesslich.

















