Don Carlos: A Play
1787
Don Carlos: A Play
1787
Translated by R. Dillon (Richard Dillon), 1805? Boylan
A towering 18th-century tragedy about a prince destroyed by the very throne he's heir to. Don Carlos, Crown Prince of Spain, returns from years abroad to find his father has married his beloved Elisabeth - now his stepmother and Queen. In the suffocating court of Philip II, where every whisper carries danger, Carlos confides in his childhood friend, the idealistic Marquis Posa. Their friendship becomes a powder keg: Posa schemes to nudge Spain towardliberty, while Carlos drowns in forbidden love and festering rage against his father. Philip, one of history's most paranoid monarchs, watches his son with cold suspicion - a king who trusts no one, not even his own blood. Schiller builds unbearable tension through grand speeches and poisonous court intrigue, leading to a devastating conclusion that feels tragically inevitable. The play matters because it captures something universal: the collision between personal passion and political power, between a son's grief and a tyrant's cruelty.
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“Death is not too high a price for this”
— Friedrich Schiller
“Sie wollen pflanzen für die Ewigkeit, Und säen Tod? Ein so erzwungnes Werk Wird seines Schöpfers Geist nicht überdauern. Dem Undank haben Sie gebaut - umsonst Den harten Kampf mit der Natur gerungen, Umsonst ein großes königliches Leben Zerstörenden Entwürfen hingeopfert. Der Mensch ist mehr, als Sie von ihm gehalten.(...) Gehn Sie Europens Königen voran. Ein Federzug von dieser Hand, und neu Erschaffen wird die Erde. (...) Sehen Sie sich um In seiner herrlichen Natur! Auf Freiheit Ist sie gegründet - und wie reich ist sie Durch Freiheit! Er, der große Schöpfer, wirft In einen Tropfen Thau den Wurm und läßt Noch in den todten Räumen der Verwesung Die Willkür sich ergötzen - Ihre Schöpfung, Wie eng und arm! Das Rauschen eines Blattes Erschreckt den Herrn der Christenheit - Sie müssen Vor jeder Tugend zittern. Er - der Freiheit Entzückende Erscheinung nicht zu stören - Er läßt des Uebels grauenvolles Heer In seinem Weltall lieber toben - ihn, Den Künstler, wird man nicht gewahr, bescheiden Verhüllt er sich in ewige Gesetze; Die sieht der Freigeist, doch nicht ihn. Wozu Ein Gott? sagt er: die Welt ist sich genug. Und keines Christen Andacht hat ihn mehr, Als dieses Freigeists Lästerung, gepriesen.(...) Weihen Sie Dem Glück der Völker die Regentenkraft, Die - ach, so lang - des Thrones Größe nur Gewuchert hatte - stellen Sie der Menschheit Verlornen Adel wieder her. Der Bürger Sei wiederum, was er zuvor gewesen, Der Krone Zweck - ihn binde keine Pflicht, Als seiner Brüder gleich ehrwürd'ge Rechte. Wenn nun der Mensch, sich selbst zurückgegeben, Zu seines Werths Gefühl erwacht - der Freiheit Erhabne, stolze Tugenden gedeihen - Dann, Sire, wenn Sie zum glücklichsten der Welt Ihr eignes Königreich gemacht - dann ist Es Ihre Pflicht, die Welt zu unterwerfen. (Marquis von Posa; 3. Akt, 10. Szene)””
— Friedrich Schiller
“REY (Frío y tranquilo al INQUISIDOR GENERAL). ¡Cardenal! Lo mío lo he hecho yo; lo vuestro, hacedlo vos.””
— Friedrich Schiller
“REY. ¿Puedes implantar para mí una nueva fe que justifique el sangriento homicidio de un hijo?INQUISIDOR GENERAL. Como expiación a la justicia eterna, murió el Hijo de Dios en la cruz.REY. ¿Sembrarás ese parecer por toda Europa?INQUISIDOR GENERAL. Tan lejos como se venere la cruz.REY. Atento contra la naturaleza... ¿también acallarás esa poderosa voz?INQUISIDOR GENERAL. Ante la fe, ninguna voz de la naturaleza tiene valor.””
— Friedrich Schiller










