Jungfrau von Orleans

Jungfrau von Orleans
Eine junge Frau aus einfachen Verhältnissen hört Stimmen, die ihr befehlen, Frankreichs Heer gegen die englischen Belagerer zu führen. Sie verlässt ihre Familie, ihre unnamed Lover, ihre vertraute Welt und wird zur Kriegerin, zur Befreierin von Orleans, zur Heiligen einer Nation. Schiller zeichnet Joan of Arc nicht als makellose Figur, sondern als einen Menschen aus Glaube und Zweifeln, dessen Unschuld sowohl ihre Stärke als auch ihre Verwundbarkeit ist. Das Drama folgt ihrem Aufstieg und Fall, der Prüfung ihrer Berufung und ihrem Flammentod. Was bleibt, ist die Frage, ob sie nun Prophetin war oder nur ein Werkzeug größerer Mächte, ob ihre Stimmen göttlich waren oder Einbildung. Wer historische Dramen mit philosophischem Tiefgang sucht, wer verstehen will, wie eine Gesellschaft ihre Helden erschafft und zerstört, findet hier ein Werk von bleibender Kraft.




