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Stationaere Altenpflege und «Pflegenotstand» in der Bundesrepublik Deutschland

Stationaere Altenpflege und «Pflegenotstand» in der Bundesrepublik Deutschland

Frank Schulz-Nieswandt

About this book

Die vorliegende Arbeit skizziert den komplexen Prozeß der Präferenzbildung für stationäre Altenpflege und ihrer Inanspruchnahme. Unter Berücksichtigung des sozio-demographischen Problemdrucks sowie durch Rekurs auf ein ganzheitliches Pflegebedarfskonzept wird insbesondere der Frage der De-Institutionalisierung (Substitution stationärer durch - ambulant gestützte - häusliche Pflege) nachgegangen. Im Rahmen einer kritischen Auseinandersetzung mit den Erwartungen der neoklassischen Ökonomik hinsichtlich der Einführung einer Pflege-Sozialversicherung («moral hazard» - und «Sog»-Effekte) wird eine sozialstaatliche Lösung (Öffentliche Sicherstellung) befürwortet, die die allokativen und distributiven Mängel des bisherigen Systems der Sozialhilfe-Finanzierung beseitigen soll.

Details

OL Work ID
OL23500098W

Subjects

Sociology & anthropologyWelfare economicsMedicine: general issues

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Book data from Open Library. Cover images courtesy of Open Library.