Sakralisierungen des Herrschers an europäischen Höfen
Sakralisierungen des Herrschers an europäischen Höfen2019
About this book
Im Mittelpunkt des Bandes steht die Frage, wie und in welchen Kontexten die Sakralität des Herrschers - im Sinne der Vorstellung seiner besonderen Nähe zu Gott - als Legitimationsressource und Repräsentationsstrategie in künstlerischen Medien der Zeit von 1648 bis 1740 zu einem zentralen Thema wird. 0Der Band konzentriert sich auf den kaiserlichen Hof, die königlichen sowie auf solche Höfe Europas, die sich zwischen dem Westfälischen Frieden und dem Tod Kaiser Karls VI. im Streben nach einer Königskrone an königlichen Repräsentationsstandards orientiert haben.0Ein zentraler Fokus liegt auf der Nutzung von Symbolvorräten und Symbolisierungsprozessen sowie auf dem Beitrag, den sie (oder der Verzicht auf sie) im Hinblick auf die Konstitution und Stabilisierung der Institution "Kaiser- bzw. Königtum" leisten. Davon nicht zu trennen ist die Frage, auf welche medialen Bezugssysteme, gattungsbezogenen Kontexte und repräsentativen Modelle jeweils zurückgegriffen wird und inwiefern diese dabei eine Neusemantisierung erfahren.0Der Band versammelt Beiträge einer Tagung, die im Mai 2017 vom Exzellenzcluster "Religion und Politik" der Universität Münster sowie dem Institut für kunst- und musikhistorische Forschungen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien ausgerichtet wurde.
Details
- First published
- 2019
- OL Work ID
- OL32469989W
Subjects
Art and religionKings and rulers in artHistory