Anerkennung und Kalkül. Literarische Gerechtigkeitsentwürfe im gesellschaftlichen Umbruch (1773-1819)
Anerkennung und Kalkül. Literarische Gerechtigkeitsentwürfe im gesellschaftlichen Umbruch (1773-1819)
About this book
Um 1800 experimentieren literarische Texte verstärkt mit Szenarien, in denen Recht, Moral und Gerechtigkeit konvergieren, und bilden dabei eine innovative Anerkennungstheorie heraus.Im Rekurs auf Spieltheorie, Evolutionspsychologie und Kognitionswissenschaften untersucht Claudia Nitschkes Studie diese literarischen Überlegungen zur Anerkennung im Kontext des Gesellschaftsvertrags, der seinerseits einen Versuch darstellt, politische Ordnung und Gerechtigkeit säkular zu entwerfen und rational zu legitimieren. Ein entsprechender Blick auf spezifische kanonische Texte, Autoren und Genres der Sattelzeit zeigt, wie sich auch die Literatur kritisch und bis heute instruktiv mit speziellen, vertragstheoretischen Prämissen auseinandersetzt und neue Antworten auf alte Fragen finde.
Details
- OL Work ID
- OL32273471W
Subjects
German literatureHistory and criticismJustice in literature