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Die Lügen des Weißen HausesDie Lügen des Weißen Hauses

Die Lügen des Weißen Hauses

Hans Leyendecker

About this book

Zu behaupten, Politik sei ein ehrliches Geschäft, käme Hans Leyendecker wohl kaum in den Sinn. Dazu ist der politische Journalist viel zu lange schon mit den Scheinheiligkeiten und Winkelzügen des Politalltags vertraut. Und er weiß selbstverständlich auch, dass die ganze Wahrheit der Öffentlichkeit manchmal wirklich nicht zumutbar wäre. Doch die seltene Unverfrorenheit, mit der sich die Regierung George W. Bushs die Wirklichkeit nach ihrem Gusto zurechtbiegt, geht dem mit allen Wassern des politischen Realismus gewaschenen Leyendecker nun doch zu weit. Die Lügen des Weißen Hauses wartet mit keinen neuen Enthüllungen auf. Aber es ist eine solide Zusammenfassung der haarsträubendsten und ungeheuerlichsten Lügen, die sich die US-Regierung in den letzten Jahren hat zu Schulden kommen lassen. Angefangen bei dem Auftritt von Außenminister Powell vor der UNO Anfang Februar 2003, bei dem die Weltöffentlichkeit mit gefälschten Geheimdienstdokumenten an der Nase herumgeführt werden sollte, bis zu den fast schon hilflos wirkenden Schauermärchen von der vermeintlichen Massenvernichtungswaffen-Achse Saddam-bin Laden. Worum es Leyendecker aber eigentlich geht, das ist der geistig-moralische Humus, auf dem all diese Lügengeschichten gewachsen sind und der eine Bedrohung auch und nicht zuletzt für die amerikanische Demokratie darstellt. Zu dem bedrückenden politischen Klima in Washington gehören auch die puren Privatinteressen der politischen Führung, die Leyendecker uns ebenfalls noch einmal vor Augen führt. Ob, wie er zu hoffen scheint, die mögliche Wahl John Kerrys im Herbst 2004 tatsächlich einen Neuanfang markieren würde, mag dahin stehen. Davon, dass ein solcher nötig wäre, ist man nach der Lektüre überzeugter denn je. --Andreas Vierecke

Details

OL Work ID
OL4031169W

Subjects

Moral and ethical aspectsDeceptionIraq War, 2003-2011CausesForeign relationsPolitical aspects

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Book data from Open Library. Cover images courtesy of Open Library.