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Grenzgänge zum Anorganischen bei Rilke und Celan

Grenzgänge zum Anorganischen bei Rilke und Celan

Friederike Felicitas Günther

About this book

"Paul Celans Werk grenze an eine "Sprache des Leblosen" (Th. W. Adorno), Rainer Maria Rilkes Lyrik feiere das Leben noch im Tod: Die literaturwissenschaftliche Forschung sieht bei den beiden Autoren wenig Gemeinsamkeiten. Die vorliegende Studie zeigt demgegenuber in textnahen Analysen exemplarischer Gedichte, dass sich Rilke und Celan in der Auseinandersetzung mit dem "Menschenfremdesten" (H. Bohme) - dem Anorganischen - als einem Konvergenzpunkt ihrer Lyrik in grosster Nahe zueinander bewegen. Rilkes Gedichte beschworen das Numinose nicht nur in der lebenden Natur, sondern auch im Felsgestein, das fur das Gott zugewandte Ich zur existenziellen Bedrohung wird. Celans Gedichte wiederum vergegenwartigen eine umfassende Totenlandschaft, der sich das sprechende Ich immer weiter annahert, reduziert auf seine kreaturliche Existenz. Beider Dichtung ist verbunden in der Frage: Wie ist der grundierenden Ubermacht des Leblosen in menschlicher Sprache uberhaupt zu begegnen?"--Back cover.

Details

OL Work ID
OL32584200W

Subjects

Criticism and interpretationGermanic literature

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Book data from Open Library. Cover images courtesy of Open Library.