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Staat des Neoliberalismus

Staat des Neoliberalismus

Thomas Biebricher

About this book

Neoliberalismus und Staat sind ziemlich beste Feinde, denn obwohl immer wieder behauptet wird, das neoliberale Vorstellungsvermogen bezuglich des Staates erschopfe sich in der Forderung nach dessen Radikalruckbau, zeigt ein Blick auf die Theoretiker des Neoliberalismus, dass sie bei aller grundsatzlichen Staatskritik weitaus differenziertere Vorstellungen zu dessen Umstrukturierung sowie den Moglichkeiten und Grenzen seines legitimen Handelns vertreten. Fur Denker wie Friedrich August Hayek oder die deutschen Ordoliberalen ist der Staat ein standiger Gefahrenherd, doch ohne ihn kann eine neoliberale Marktgesellschaft weder geschaffen werden noch bestehen bleiben. Und auch in der Praxis des 'real existierenden Neoliberalismus' ist die Transformation von Staatlichkeit, die nicht zuletzt von gewahlten und nicht gewahlten staatlichen Akteuren vorangetrieben wird, nur unzureichend als Ruckzug und Abbau charakterisiert. Vielmehr handelt es sich um einen vielschichtigen Umbau des Staates im Zeichen von New Public Management, Standortwettbewerb und permanenter Austeritat - und dies gilt nicht nur fur die nationalstaatliche, sondern auch fur die substaatliche und supranationale Ebene. Markte mogen im Zentrum des Neoliberalismus stehen, doch fur eine kritische Analyse neoliberaler Theorie und Praxis bezeichnet der Staat den neuralgischen Punkt. Der Sammelband soll einen Beitrag zu einer solchen Analyse leisten. Mit Beitragen von: Mark Bevir, Bob Jessop, Kim McKee, Jamie Peck, Raymond Plant, Ralf Ptak, Birgit Sauer, Loic Wacquant, Jens Wissel und Reinhard Zintl.

Details

OL Work ID
OL35736033W

Subjects

LiberalismState, theNeoliberalismThe State

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HardcoverOpen Library
Book data from Open Library. Cover images courtesy of Open Library.