Lex

Browse

GenresShelvesPremiumBlog

Company

AboutJobsPartnersSell on LexAffiliates

Resources

DocsInvite FriendsFAQ

Legal

Terms of ServicePrivacy Policygeneral@lex-books.com(215) 703-8277

© 2026 LexBooks, Inc. All rights reserved.

Juvenal

Juvenal

Christine Schmitz

About this book

Juvenal (ca. 60-140 n. Chr.) ist der letzte bedeutende Repräsentant der römischen Verssatire. Die Art, wie er sich in diese dynamische Gattung eingeschrieben hat, war prägend für die nachfolgende Satire, die als Schreibmodus unabhängig von formalen Charakteristika wie dem Hexameter fortlebt. Die Einführung verschafft einen Überblick über literaturtheoretische und sozialhistorische Fragen, die für das Verständnis der Satiren Juvenals zentral sind: das Verhältnis zwischen historischem Autor und textimmanentem Sprecher (persona-Theorie), die nicht mehr funktionierende Klient-Patron-Beziehung, rollenabweichendes Verhalten von Männern und Frauen der sozialen und politischen Elite, Konzepte von Homosexualität etc. In exemplarischen Einzelinterpretationen werden Juvenals 16 Satiren in ihrer thematischen Vielfalt vorgestellt. Juvenals anhaltende Wirkung wird über Jahrhunderte hinweg bis zur Gegenwart schlaglichtartig verfolgt. Zu seinen bekanntesten Satiren gehört die dritte über Rom, die im 18. Jahrhundert von Samuel Johnson und in unserer Zeit von Durs Grünbein frei adaptiert wurde, der "Bruder Juvenal" als ersten Grossstadtdichter bezeichnet. Christine Schmitz lehrt als Professorin für Klassische Philologie/Latinistik an der Universität Münster. Forschungsschwerpunkte: Römische Satire und ihre mittellateinische Rezeption, antikes Epos, Epigramm (Martial), antiker Roman (Apuleius), Mythos und Literatur, Rezeption der antiken Mythologie, lateinische Dichtung der Spätantike und Renaissance.

Details

OL Work ID
OL32601210W

Subjects

Criticism and interpretationLatin Verse satireHistory and criticismLatin SatireIn literatureSocial history in literatureLiterature

Find this book

Open Library
Book data from Open Library. Cover images courtesy of Open Library.